Für schnelle Versuchsaufbauten braucht man preiswerte Prototypenboards. Beim chinesischen Ebay-Händler "I Wanne Buy" sind diese für etwa 4.-€ pro Stück erhältlich. Es handelt sich um ein Fertigmodul, man muss also nur noch seine eigene Schaltung auflöten.

Oberseite

 

Vorteilhafterweise liegt jedem Shield ein Mini-Breadboard bei, das man auf die Platine kleben kann. Deshalb eignet sich das Board auch für oft wechselnde Schaltungen.

Alle Arduino-Signale sind auf der Oberseite an Buchsenleisten herausgeführt, mit ein paar Enden Schaltdraht lässt sich alles schnell zusammenstecken. Das Shield muss immer an oberster Stelle eines Boardstapels sitzen, weil es keine Buchsenleisten für darüber liegende Shields hat. Wenn das stört: Die alten Stiftleisten entlöten und neue Buchsenleisten mit verlängerten Pins einlöten. Das macht aber nur bei Boards ohne aufgeklebtes Breadboard Sinn, weil sonst die maximale Bauteilhöhe überschritten wird.

Unterseite

 

 

Im Lochrasterfeld sind einige Bohrungen mit einem größeren Durchmesser versehen. Dadurch können Printklemmen eingesetzt werden, um externe Anschlüsse zu ermöglichen.

Das beigefügte Breadboard hat auf der Rückseite bereits doppelseitiges Klebeband und kann nach Abziehen der Schutzfolie auf der Platine aufgeklebt werden.

Shield mit Breadboard

 

 

 

 

Einmal aufgeklebt, lässt sich das Breadboard kaum noch entfernen. Man sollte sich sich überlegen, ob man es festklebt.

Für kleinere Schaltungen (Echtzeituhr, Signalaufbereitung) sehr empfehlenswert.