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Hardware

Das im Jahr 2011 aktuelle Mitglied der Arduino Familie ist der UNO Revision 2. Anfang 2012 wurde der neue UNO Revision 3 angeboten, der zusätzliche Buchsen erhielt, ansonsten aber kompatibel ist.

Arduino UNO

Ein USB-Interface (Buchse links oben) ist mit der seriellen Schnittstelle des Prozessors verbunden. Über das USB-Interface erfolgt die Verbindung mit dem PC. Hierüber werden auch die Programme geladen. Links unten ist die Buchse der Stromversorgung zu sehen. Eine elektronische Schaltung auf der Platine schaltet automatisch zwischen USB- und Netzgeräteversorgung um.

Die Atmel AVR 328 CPU ist gesockelt und kann ausgetauscht werden. Der UNO beinhaltet einen Seriell-USB-Wandler auf Basis des Atmel ATmega8U2. Als Verbindungskabel zum Rechner wird ein USB A-B-Kabel benötigt (nicht im Lieferumfang enthalten).

Arduino UNO Lötseite

14 digitale Ein-/Ausgänge (6 davon mit PWM) und 6 Analogeingänge stehen zur Verfügung. Die Analogeingänge können auch als digitale Ein-/Ausgänge umprogrammiert werden. Mit dem Arduino Pin13 ist eine LED verbunden, welche für Testzwecke angesteuert werden kann.

Nähere Informationen zum UNO: http://arduino.cc/en/Main/ArduinoBoardUno

Der Arduino UNO ist für 25,60 € im Internet zu beziehen (z.B. Physical Computing). Chinesische Nachbauten gibt es über Ebay bereits ab 20 €.

 

Pin-Benennung

Arduino Pins

 

Pin-Belegung

Bestückung Arduino UNO R2

Bei der Planung eines Projektes sind folgende Pins zu berücksichtigen, welche wichtige Schnittstellen bilden:

Schnittstelle Name Arduino Function CPU Pin
Serielle Schnittstelle RxD Digital Pin 0 Pin 2
  TxD Digital Pin 1 Pin 3
I2C-Bus SCL Analog Input 5 Pin 28
  SDA Analog Input 4 Pin 27
1-Wire 1W Beliebiger Digital Pin ---
Externer Interrupt 0 INT0 Digital Pin 2 Pin 4
Externer Interrupt 1 INT1 Digital Pin 3 Pin 5

Die analogen Eingänge können auch als Digital Pins verwendet werden. Hierzu ist der Pin-Name des Analog-Ports A0...A15 zu verwenden, z.B.

digitalWrite(A0, HIGH); // set pullup on analog pin 0

Siehe hierzu auch: Link

 

Bootloader

Der Arduino UNO verwendet einen optimierten Bootloader (kleiner und schneller als beim Vorgänger). Wenn man neue (leere) ATmega für den Arduino oder den Xino verwenden möchte, dann muss der Bootloader in den Chip gebrannt werden. Dazu benötigt man einen AVR-Programmer oder ein zweites Arduino-Board. Die IDE ist in der Lage den Bootloader in einen ATmega zu brennen.

Optiboot Bootloader Download: http://code.google.com/p/optiboot/
Using an Arduino as ISP (Englisch): http://arduino.cc/en/Tutorial/ArduinoISP

Sketch für Test

Am einfachsten lässt sich der Arduino UNO mit dem Programm Blinky testen. Dieses ist bei den Boards bereits aufgespielt. Uno anstecken und nachsehen, ob die LED von Pin 13 im Sekundentakt blinkt.