Drucken

Die hier gezeigte Installation soll als Master-Image für die Wiederherstellung nach einem Platten-Crash oder das Klonen von Rechnern dienen.

Folgende Voraussetzungen gelten für die Installation:

Nach der Installation eines Image auf einer SSD-Disk wird eine statische IP-Adresse zugeteilt.

Da der Intel-NUC kein CD/ROM-Laufwerk hat, muß die Installation über einen bootfähigen USB-Stick erfolgen.

 

Benötigte Software

Folgende Software ist herunterzuladen (Stand Jan. 2019):

Ubuntu Server Image 18.04.1 LTS
https://www.ubuntu.com/download/server (neueste LTS-Version wählen!)

Rufus USB-Installer 3.4 (portable)
https://rufus.akeo.ie/?locale=de_DE

PuTTY SSH-Client (PC) als SSH-Zugang zum Intel-NUC
http://www.putty.org/

FileZilla FTP-Client (PC) für FTP-Pflege des Intel-NUC
https://filezilla-project.org/

CloneZilla für Imageerstellung/Wiederherstellung der SSD-Disk
http://clonezilla.org/

 

Rufus installieren

Rufus ist ein Hilfsprogramm das einen bootfähigen USB-Stick erzeugen kann und dabei das Image von Ubuntu verwendet. Das portable .EXE-Datei ist herunterzuladen und in ein Verzeichnis freier Wahl zu kopieren:

BILD1

Das Programm wird durch einen Doppelklick aufgerufen. Man kann sich eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegen:

BILD2

 

Bootfähigen USB-Stick mit Rufus erzeugen

Das Ubuntu-Serverimage kann im Downloadverzeichnis verbleiben:

BILD3

RUFUS über die Verknüpfung aufrufen, USB-Laufwerk und Image einstellen:

BILD4

Durch Klick auf 'START' das Kopieren starten:

BILD5-10

 

Ubuntu Server installieren

Der Intel-NUC hat ein UEFI-BIOS. Er bootet vom USB-Stick, ohne dass man etwas im BIOS einstellen muß. Es ist trotzdem eine gute Idee, beim Boot mit <F2> ins BIOS zu gehen, um zu sehen, ob er die SSD erkannt hat. Anschließend vom Stick booten und folgende Eingaben vornehmen:

  1. Einschalten des NUC, mit Taste <F10> das Bootmenü und darin den USB-Stick auswählen
  2. Auswahl bevorzugte Sprache "English"
  3. Keyboard Configuration: Layout 'German', Variant 'German'
  4. Install Ubuntu
  5. Network Connections: erkanntes Interface auswählen
  6. Configure Proxy: leer lassen
  7. Configure Ubuntu archive mirror -> bestätigen des Vorschlags
  8. Filesystem Setup -> Use an entire Disk
  9. Filesystem Setup -> vorgeschlagene Disk auswählen
  10. Filesystem Setup -> Bestätigen der beidenn vorgeschlagenen Partitionen
  11. Profile Setup:
    Your Name: admin
    Your servers name: ohabprd
    Pick a username: openhabian
    Choose a password: openhabian
    Confirm your password: openhabian
    Import SSH identity: No
  12. Featured server snaps: nichts auswählen
  13. 'Reboot now' anklicken
  14. USB-Stick abziehen wenn Boot-Bildschirm erscheint, dann <F10> und Festplatte auswählen

Die Installation dauert nur etwa 15 Minuten. Nach dem Reboot an der Console anmelden mit 'andreas' und Passwort 'meinpasswort' und anschließend das Betriebssystem auf den neuesten Stand bringen. Verwendet bitte Euren eigenen Benutzernamen und Passwort! Alternativ kann man sich auch über SSH (Programm PuTTY) anmelden.

sudo apt-get install ssh
udo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade
sudo reboot now

Nach dem Reboot erscheint der Login-Prompt an der Console. Jetzt meldet man sich nicht mehr an, weil man die restlichen Arbeiten per SSH-Client vornimmt.

 

 

FTP-Server VSFTPD installieren (optional)

Wer gerne einen FTP-Server hätte, kann diesen jetzt installieren:

https://wiki.ubuntuusers.de/vsftpd/

"VSFTPD" ist ein FTP-Server, der es ermöglicht, Dateien vom PC auf den Intel-NUC zu übertragen. Dadurch ist es möglich die OpenHAB-Konfigurationen zu pflegen. Die Installation erfolgt mit:

sudo apt-get install vsftpd

Der FTP-Server wird hier für lokale Benutzer konfiguriert. Das bedeutet, dass man mit den Ubuntu-Benutzerkonten vom PC aus zugreifen kann. Anonymer Zugriff ist nicht erlaubt. Die Konfigurationsdatei ist anzupassen über:

sudo nano /etc/vsftpd.conf

Folgende Werte sind einzugeben, bzw. das Kommentarzeichen "#" vor dem Eintrag zu entfernen:

anonymous_enable=NO
local_enable=YES
write_enable=YES
local_umask=0013

Nach den Änderungen wird der FTP-Server neu gestartet:

sudo service vsftpd restart

Am Windows-PC ist "Filezilla" oder ein anderer FTP-Client zu installieren. Nach dem Aufruf von Filezilla stellt man die Verbindung zum Intel-NUC her. Der hier gezeigte Unix-Benutzer "pi" wird für die Anmeldung verwendet. Wenn der FTP-Server richtig läuft, wird in der rechten Fensterhälfte das Dateisystem des Intel-NUC angezeigt:

FileZilla NEUES BILD VERWENDEN

Zum Test sollte man einige Verzeichnisse und Dateien anlegen und wieder löschen.

 

Abschlußarbeiten Ubuntu

Zum Abschluß wird das System neu gebootet:

sudo reboot now

Jetzt kann mit der Installation von OpenHAB begonnen werden. Hierfür gibt es ein eigenes Dokument.