OpenHAB auf einer SD-Karte zu betreiben, ist ein kurzes Vergnügen. Die SD-Karte hat nur etwa 100.000 Schreibzyklen. Danach fallen die Speicherzellen aus. Man kommt nicht um eine Festplatte herum. Es eignet sich eine USB-Festplatte oder SSD. Bei Verwendung von OpenHabian wird der Umzug der Daten zum Kinderspiel.

 

Vorbereitung

Man steckt die USB-Festplatte am laufenden Raspberry Pi ein. bei einer modernen 2.5"-Festplatte oder SSD reicht ein USB-Anschluß aus. Meist wird  ein Y-Kabel mit zwei USB-Steckern mitgeliefert. Es ist darauf zu achten, daß keinerlei anderer USB-Speicher (z.B. Stick) angeschlossen ist! Jetzt ist man bereit zum Umzug.

 

Root-Bereich  umziehen

Per SSH meldet man sich am Raspberry Pi an und gibt folgendes Kommando ein:

sudo openhabian-config

Das Menü erscheint:

 

Man wählt per Cursor-Taste die Option 32 "Move root from SD  card to USB drive". Ein Warnhinweis erscheint:

 

Man klickt auf "Continue". Der Strom am USB-Port muß zuerst auf 1A eingestellt werden. Das wird über einen Eintrag in der Boot-Konfiguration vorgenommen.

 

Man klickt auf "Ok" und gibt ein

sudo reboot now

Nach dem Reboot meldet man sich erneut per SSH an und ruft die Konfiguration auf:

sudo openhabian-config

Man klickt sich wieder durch die ersten paar Punkte, bis man an diesen Screen gelangt:

 

Jetzt beginnt die Verlagerung des Betriebssystems. Zuerst wird der OpenHAB Service gestoppt, dann beginnen die Systemkommandos:

 

Beim Raspberry Pi 3 dauert sie 10 Minuten. Wenn das Script fertig ist, wird dieser Punkt angezeigt:

 

Man bootet den Raspberry Pi mit

sudo reboot now

Und schon läuft unser Raspberry Pi von der USB-Festplatte. Die SD-Card muß eingesteckt bleiben. Sie wird bei jedem Boot benötigt. Dieser Konfigurationspunkt des OpenHabian spart viel Arbeit und Linux-Kenntnisse. Super!