OpenHAB erfordert zur Datenspeicherung sehr viele Schreibzugriffe. Die SD-Card des Raspberry Pi hält damit nur etwa 2-3 Monate. Am RaspBerry Pi muß also eine externe USB-Festplatte angeschlossen werden, auf welche das Betriebssystem und die Anwendungen verschoben werden. Unsere Hardwareliste für die HomeAutomation 2.0:

Anzahl Beschreibung Lieferant Einzelpreis Gesamtpreis
1 Raspberry Pi 2 Model B Pollin 38,90 € 38,90 €
1 Satz Kühlkörper für Raspberry Pi Amazon 3,99 € 3,99 €
1 Raspberry Pi B+ Gehäuse TEKO TEK-BERRY+.0, transparent Pollin 5,95 € 5,95 €
1 SD-Card Class 10 4GB (oder größer) Amazon 7,29 € 7,29 €
1 Intenso Memory Station 500GB externe Festplatte  Amazon 46,99 € 46,99 €
1 Steckernetzteil QUATPOWER PSN5/2000M, 5 V-/2 A, Micro-USB Pollin 4,95 € 4,95 €
      Summe: 108,07 €

Für das Installieren des Raspberry Pi benötigt man eine USB-Tastatur, eine USB-Maus und einen HDMI-Monitor (vom PC entleihen).

Der Raspberry Pi besteht nur aus einer Computerplatine. Um ihn betreiben zu können, benötigt man noch zusätzliche Hardware. In diesem Artikel ist diese Hardware und die nötige Verkabelung beschrieben. Die gezeigten Lieferanten und Preise sind nur beispielhaft zu verstehen und zeigen meine persönliche Auswahl. Ihr könnt natürlich bei jedem beliebigen Lieferanten kaufen.

 

Hardware

Raspberry Pi Logo

Für OpenHAB benötigt man Computerleistung. Deshalb verwende ich den Raspberry Pi 2 Model B. Er hat einen 900MHz Quadcore Prozessor und 1GB RAM.

Alternativ kann auch der Raspberry Pi Model B+ verwendet werden. An der Installation ändert sich nichts!

 

Raspberry Pi 2 Model B

Raspberry Pi 2 Model B

Kosten 38,90 €

Ich habe meinen Pi von Pollin bezogen, da er für einen vernünftigen Preis ab Lager lieferbar war. Hat alles super geklappt!

 

Gehäuse

Um die Platine des Pi vor Kurzschlüssen zu schützen, empfiehlt sich ein Gehäuse:

Gehäuse

Es schützt die Platine, hat ausreichend Lüftungsöffnungen und gestattet den bequemen Zugang zu den Steckverbindungen. Ich habe mich für eine transparente Version entschieden. EDie Raspberry-Platine rastet in Haken der Gehäuseunterschale ein, der Deckel schnappt ebenfalls in diese Rasthaken ein. Schrauben werden nicht benötigt, das Gehäuse läßt sich leicht wieder öffnen.

 

USB-Tastatur

Als Tastatur findet eine Standard-USB-Tastatur aus dem PC-Bereich Einsatz:

USB-Tastatur

 

USB-Maus

Eine preisgünstige kabelgebundene Maus von Logitech reicht voll aus. 

Maus

 

USB-Netzteil 5V/2A

Der Raspberry Pi kann entweder über einen USB-Hub oder ein externes USB-Netzteil versorgt werden. Ein Netzteil mit mindestens 2,0A ist erforderlich. Damit kann auch einen angeschlossene USB-Festplatte betrieben werden.

Netzteil USB

 

LAN-Kabel

Für die Verbindung des Pi mit dem lokalen Netzwerk wird ein RJ45-Patchkabel benötigt:

RJ45-Stecker

 

HDMI-DVI-Kabel

Um den Raspberry Pi an einem Monitor anschließen zu können, benötigt man ein spezielles HDMI-DVI-Adapterkabel.

 

SD-Speicherkarte

Die SD-Speicherkarte ist eine der kritischen Komponenten. Ich habe eine SD-Micro-Karte mit SD-Adapter und einer Speichergröße von 4GB verwendet, welche ich noch von meinen Arduino-Projekten herumliegen hatte. Die minimale Größe beträgt 4 GB, hierfür ist das Raspbian wheezy-Image ausgelegt. Mehr Speicherplatz ist sinnvoll, wenn man Datenbanken, Applikationen und viele Files verwenden möchte. Mit einer schnellen Class10-SD-Card lief bei mir alles problemlos. Diese Karte hat beim Schreiben des Image eine Schreibgeschwindigkeit von etwa 15 MB/s:

Micro-SD-Card

 

Verkabelung Entwicklungssystem

Wenn man den Pi in Betrieb nimmt und konfiguriert, benötigt man Tastatur, Maus und Monitor. Die Hardware ist folgendermaßen zu verbinden:

Verkabelung fürs Installieren

  • Tastatur und Maus am USB-Hub einstecken
  • Micro-USB-Kabel vom Hub an der Stromversorgungs-USB-Buchse des Pi anschließen
  • Hub-USB-Kabel vom Hub an eine der USB-Doppelbuchsen des Pi anschließen (Datenverbindung)
  • HDMI-DVI-Kabel zwischen Pi (HDMI-Buchse) und Monitor (DVI-Buchse) stecken
  • LAN-Kabel an RJ45-Buchse des Pi anschließen
  • SD-Card mit Image in den Pi stecken

 

Verkabelung Produktivsystem (Headless)

Ist der Pi für SSH-Zugang konfiguriert, kann man auf Tastatur, Maus, Monitor verzichten. Der Aufbau ist dann wesentlich einfacher:

Verkabelung mit Festplatte (Headless)

Der Raspberry Pi wird zur Stromversorgung über das Micro-USB-Kabel direkt verbunden.  Das LAN-Kabel sorgt für die Netzwerkverbindung. Die Festplatte mit ihrem USB-Y-Kabel wird an der unteren USB-Buchsenreihe des Raspberry angeschlossen. Jetzt nochdie SD-Card mit Image in den Pi stecken - fertig!