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Um den Raspberry von einem entfernten Ort aus bedienen zu können, benötigt man ein Terminal-Programm, welches über LAN Zugriff auf den Pi hat. Für Windows-Rechner gibt es hierfür das Freeware-Programm PuTTY. Zum Zeitpunkt der Dokumentenerstellung war die Version 0.63 aktuell. Der Download erfolgt über: http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/download.html

Es besteht nur aus einem Exe-File, das man in einem selbst angelegtenVerzeichnis ablegt und eine Verknüpfung darauf erzeugt. Nach dem Start von PuTTY wird die Konfigurations-/Anmeldeseite angezeigt:

PuTTY

Man gibt die IP-Adresse des Pi ein (im Beispiel 10.0.0.10) welche man bei der Konfiguration mit dem Befehl ifconfig ermittelt hat und prüft, ob der Port auf 22 steht. Außerdem ist die Option "Only on clean exit" zu aktivieren. Zusätzlich sollte der verwendete Zeichensatz der Terminalemulation umgestellt werden:

PuTTY Zeichensatz ändern

 

Man kann diese Konfiguration für die Zukunft speichern, indem man einen Session-Namen angibt und auf

Save Config

klickt. Ich habe die Einstellungen unter "Default Settings" abgelegt, weil diese immer beim Start von PuTTY aufgerufen werden. Wenn die Eingaben erledigt sind, klickt man auf "Open" und die Terminalsession wird aufgebaut:

Logon in PuTTY

Nach dem Login (Login: pi, Passwort: raspberry) erhält man den Kommando-Prompt und kann die Arbeit beginnen. Um eine Session zu beenden, gibt man am Prompt

logout

ein. Wenn man sich abgemeldet hat, läuft der Raspberry Pi natürlich noch weiter. Möchte man den Pi abschalten, gibt man 

shutdown -h 0

ein und er fährt herunter. Über PuTTY kann man den Pi bedienen, der dann keine weitere Peripherie benötigt: er besteht nur aus dem Pi, einem LAN-Anschluß und der Stromversorgung.