Arduino
ELV Funk-Kombisensor KS300
- Details
- Hauptkategorie: Projekt Wetterstation
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. August 2012 20:29
Der von ELV angebotene Kombisensor KS300-4 ist als Bausatz für 69,95€ zu haben. Er misst Temperatur, Luftfeuchte, Regenmenge und Windgeschwindigkeit. Zusätzlich hat er einen Sensor, welcher beginnenden Regen erkennt. Der Sensor sendet seine Messwerte per Funk (868,35 MHz), er verwendet ein nicht offengelegtes Protokoll von ELV. Statt sich mühevoll mit der Protokollentschlüsselung auseinander zu setzen, können die Daten mit einer ELV-Baugruppe FS20WUE für 14,95€ empfangen und dekodiert werden. Dies ist in einem eignen Artikel beschrieben. Der Zusammenbau ist einfach, erfordert aber Vorsicht (z.B. beim Reedkontakt). Mit den angegebenen 2 Stunden Bauzeit kommt man aus.
![]() |
Der fertig zusammen gebaute Kombisensor steht für einen ersten Funktionstest im Garten. Der linke Zylinder ist der Regenmesser (Wippenprinzip), der rechte Zylinder ist für Temperatur, Feuchte und Windgeschwindigkeit zuständig und beinhaltet die Elektronik. |
![]() |
Die Instrumente sitzen auf einem gebogenen, stabilen Kunststoffbügel. Der mitgelieferte Mast hat ein Höhe von 2m und ist an einem Ende gequetscht und sauber verschweißt, damit man ihn leicht ins Erdreich stecken kann. Alle Rohre sind aus rostfreiem Edelstahl. Auf den Zapfen des Bügels sind erhabene Kunststoffstreifen angespritzt, damit das Rohr streng aufgeschoben werden kann. Diese sind etwas zu hoch, mit einem Schleifklotz kann man sie aufs richtige Maß bringen. Zwischendurch immer wieder die Rohre aufstecken, damit man nicht zu viel wegschleift. |
![]() |
Der Windsensor ist das zentrale Bauteil, welches die Elektronik und Batterien enthält. Alle Kunststoffteile sind sauber gespritzt und nicht verzogen - 1A! Die Elektronik ist fertig aufgebaut und auch der Reedkontakt für die Windgeschwindigkeit ist bereits angelötet. Die Elektrinik ist mit einem Wasserschutzlack beschichtet. Der Reedkontakt ist mit großer Vorsicht zu behandeln, das Nachbiegen der Anschlüsse ist nicht erlaubt, weil sonst der Glaskörper bricht. |
![]() |
Die fertig eingebaute Elektronik. Das Kabel, welches vom Regenmesser kommt ist in einem Kunststofflabyrinth verlegt. Der Reedkontakt (rechts im Bild wurde mit Heißkleber befestigt und abgedichtet. Beim Biegen der schwarzen Anschlussdrähte muss man sehr aufpassen. |
![]() |
Die Anschlussdrähte des Reedkontakts verbiegen sich leicht und dann platzt die Glasröhre. Auf dem schmalen Platinenteil sitzt der runde weiße Sensor für Temperatur und Feuchtigkeit. In der Bauanleitung sieht man ein Bild mit abgenommener Schutzkappe. Achtung: Die Schutzkappe nicht abnehmen, sonst ist der Sensor defekt! Einfach so belassen, wie der Sensor geliefert wird. |
![]() |
Nachdem die beiden Halbschalen zusammengeschraubt wurden, werden die 3 Schirme angebracht und der Sensor auf dem kurzen Mastteil aufgesteckt. Auch hier muss man wieder mit dem Schleifpapier die Einpressstege abschleifen, damit das Rohr aufzuschieben ist. Das Anbringern der Anemometerschalen ist dann der letzte Schritt. |
![]() |
Die Bauteile des Regenmessers. Das rechts unten zu sehende Elektronikteil ist bereits fertig verkabelt. |
![]() |
Im Bild rechts unten sind zwei Messingspitzen zu sehen, die in engem ABstand zueinander stehen. Die ist die Regen-Soforterkennung. Fällt ein Tropfen durch den Trichter auf die Spitzen, schliesst er einen Stromkreis und der Prozessor meldet Regen. Funktioniert in der Praxis ganz gut. |
![]() |
Die Wippe wurde mit einem Permanentmagnet ausgestattet und ins Unterteil eingesetzt. Das Elektronikteil wird dann aufgesteckt. Links und rechts im Bild sind wieder die goldfarbenen Anschlüsse der Regen-Soforterkennung zu sehen. Mit dem Finger ist die Wippe ein paarmal zu bewegen, sie muss leichtgängig sein. |
![]() |
Ein Blick von oben auf den Regenmesser. Das schwarze Kabel muss in einem Bogen verlegt sein, damit man das Oberteil noch abnehmen kann (z.B. für Wartung/Fehlersuche). Die Einheit wird auf das Rohrstück aufgeschoben (Schleifpapier für die Kunststoffstege nicht vergessen). |
![]() |
Der Trichter wird aufgesetzt und das Unterteil hochgeschoben. Beide Teile halten durch Drehung über einen Bajonettverschluß. |
![]() |
Im Trichter ist ein eingespritztes Sieb zu sehen, dass den Sensor vor groben Verschmutzungen schützt. |
Nach dem Zusammenbau kann der Sensor mit drei AA Alkaline-Batterien bestückt werden und beginnt zu senden. Bei Verwendung des FS20WUE ist keine Synchronisation erforderlich.




















